Pflanzen
Der Bosque ist ein Sekundärwald bestehend aus Eichen, Kiefern und Erdbeerbäumen. Unter den einheimischen Pflanzen setzen wir Orchideen, Aufsetzerkakteen, Maguey, Nopales, Quitten und Bromelien. Jeden Juni arbeiten wir hart um eine Vielzahl neuer Bäume und anderen Pflanzen zu setzen und den Wald zu diversifizieren. Bäume die wir pflanzensind zum Beispiel: Zedern, Eschen, Pfirsich-, Pflaumen-, Avocado-, Jakaranda-, Zitrus-, Erdbeer-, Granatapfel-, Feigen-, Mandarinen- und Capulinenbäume. Wir pfropfen Birnen- und kultivierte Quittenzweige auf wilde Quittenbäume.

Einer unserer aufgepropften
Birnen auf einem Manzanillo-Baum.
Pflanzenvermehrung
Wir beschäftigen uns mit Abmoosen, Bäumeschneiden, dem Sammeln und Aussäen von Samen und Pfropfung. Besucher können an Pflangenvermehrungskursen teilnehmen.
Projekt zur Pflanzenbestimmung
Im November 2008 begannen wir mit unserem Projekt zur Pflanzenbestimmung. Mit der Hilfe ortsansässiger indigener Freunde, Freiwilliger und Botaniker planen wir, tausende von Pflanzen hier im Wald zu identifizieren,dass wir mehr über ihre traditionelle medizinische und kulinarische Verwendung lernen. Jede Pflanzenart wird auf Faserstabilität, Farbstoff, medizinischen Wert, Aroma und Essbarkeit getestet, außerdem auch, ob sie sich dafür eignet, aus ihr Papier oder Baumaterial herzustellen.
Rund um die Gegend
Der nahegelegene ehemalige Lavastrom hat ein komplett anderes Ökosystem mit faszinierenden Tieren und Pflanzen. Ein Tagesausfug dorthin lohnt sich sehr.
Lebewesen
Der Bosque ist die Heimat unzähliger Käfer, Vögel und haariger Freunde. Einige unserer Besucher haben Hirsche, Ozelote, Gürteltiere, Koyoten, road runners, Virginia-Uhus und andere Waldbewohner gesichtet. Ornithologen schwärmen über die Vielzahl verschiedener Vogelarten die hier im Bosque gesichtet werden können. Auch leben viele Hasen und Eichhörnchen hier. Leider verscheuchen unsere Hunde einige der Lebewesen (die Koyoten finden es wohl lustig, ihnen das Heulen beizubringen). Heruntergefallene Äste lassen wir liegen um den normalen Lebensraum der Tiere zu bewahren.
Es gibt weder Löwen noch Bären im Bosque, auch keinen Giftefeu, Gifteiche oder Nesseln. Sehr selten findet man einen Skorpion, eine Tarantel oder Klapperschlange. Diese sind jedoch sehr scheu und möchten keinen Schaden anrichten. Viele Raupen hier sind giftig und ihre Bisse oder Stiche können sehr schmerzen; es empfiehlt sich also, diese nicht in die Hand zu nehmen wenn man nicht genau weiß, um welche Art es sich handelt.

In der Umgebung
Der Bosque ist nur ein paar Stunden vom berühmten Monarchschmetterling-Schutzgebiet entfernt. Jeden Winter kommen die Mocharchschmetterlinge in Scharen nach Mexiko und bedecken ganze Bäume. Du kannst mehr über das Mariposa Monatch Biospere Reserve in Wikipedia nachlesen.
